Produktbeschreibung
OCTENISEPT Lösung 15ml
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Anwendungsgebiete
Wundbehandlung
Antiseptische Behandlung von traumatischen, akuten, chronischen, chirurgischen und Verbrennungswunden.
Schleimhautantiseptik
• vor diagnostischen und operativen Eingriffen im Ano-/UroGenital- und Vaginalbereich (z. B. vor dem Legen von IUPs, vor prä-, intra- und postnatalen Manipulationen oder vor dem Veröden von Hämorrhoiden) und im Oralbereich (z. B. vor Zahnextraktionen oder Kürettagen)
• vor dem Legen transurethraler Einmal- und Dauerkatheter
• zur präop. Hautantisepik im schleimhautnahen Bereich
Anwendungshinweise
• Schleimhaut- und Hautpartien im Anwendungsbereich müssen gleichmäßig und gründlich mit dem Antiseptikum benetzt werden.
• Tupfermethode: Schleimhaut- und Hautflächen mit getränkten Tupfern unter aseptischen Bedingungen abreiben. Diese Methode ist aufgrund der anatomischen und physiologischen Verhältnisse auf der Schleimhaut vorzuziehen. • Sprühmethode: octenisept® kann auch auf schwer zugängliche Haut und Schleimhautgebiete direkt aufgesprüht werden (gleichmäßige Benetzung beachten!).
Produktdaten
Zusammensetzung: 100g Lösung enthalten: Arzneilich wirksame Bestandteile:
0,1g Octenidindihydrochlorid, 2,0g Phenoxyethanol (Ph.Eur.)
Sonstige Bestandteile:
2-[(3-Kokosfettsäureamidopropyl)dimethylazaniumyl]acetat, Natrium-D-gluconat, Glycerol 85 %, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser
Chemisch-physikalische Daten
Dichte: ca. 1,005 g/cm3 / 20 °C
Farbe: farblos
Flammpunkt: Nicht anwendbar
Form: flüssig
pH: 6 / 100 % / 20 °C
Besondere Hinweise
• Um Gewebeschädigungen zu vermeiden, darf das Präparat nicht mittels Spritze in die Tiefe des Gewebes eingebracht werden. Das Präparat ist nur zur oberflächlichen Anwendung bestimmt (Auftragen mittels Tupfer oder Aufsprühen).
• octenisept® nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen.
• octenisept® nicht mit anderen Präparaten mischen.
• octenisept® nicht mit Antiseptika auf PVP-Iod-Basis auf benachbarten Hautarealen verwenden, da es zu starken braunen bis violetten Verfärbungen kommen kann.
• Verbände und Inzisionsfolien können nach vollständigem Abtrocknen von octenisept® angelegt werden.
• Bei Anwendung von octenisept® kann als subjektiv empfundenes Symptom in seltenen Fällen ein vorübergehendes Brennen auftreten.
• octenisept® kann bis auf Körpertemperatur erwärmt werden.
• octenisept® soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden. Nach Anbruch des Behältnisses octenisept® nicht länger als 3 Jahre, jedoch nicht über das Verfalldatum hinaus, anwenden.
• octenisept® für Kinder unzugänglich aufbewahren.
• Grundsätzlich gilt: Die Anwendung aller Arzneimittel innerhalb des ersten Trimesters der Schwangerschaft soll unter strenger Indikation und ärztlicher Aufsicht erfolgen.
• Mikrobiologische Wirksamkeiten spezifischer Keime wurden in in-vitro Tests ermittelt.
• Die Anwendung von octenisept® im Auge ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen.
• Nicht einfrieren
Pflichttext
Pflichttexte zu zugelassenen Arzneimitteln gem. § 4 HWG
octenisept® Antiseptikum vor Katheterisierung der Harnblase - Wirkstoffe:
Octenidindihydrochlorid, Phenoxyethanol (Ph. Eur.). Zusammensetzung: 100 g Lösung
enthalten: 0,1 g Octenidindihydrochlorid, 2,0 g Phenoxyethanol (Ph. Eur.). Sonstige
Bestandteile: 2-[(3-Kokosfettsäureamidopropyl)dimethylazaniumyl]acetat, NatriumD-gluconat, Glycerol 85 %, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.
Anwendungsgebiete: Antiseptikum zur wiederholten, zeitlich begrenzten antiseptischen
Behandlung von Schleimhaut und angrenzender Haut auch vor Katheterisierung der
Harnblase. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegenüber den arzneilich wirksamen
Bestandteilen oder einem der sonstigen Bestandteile. Das Arzneimittel soll nicht zu
Spülungen in der Bauchhöhle (z.B. intraoperativ) und der Harnblase sowie nicht am
Trommelfell angewendet werden. Nebenwirkungen: Als subjektives Symptom kann in
seltenen Fällen ein vorübergehendes Brennen auftreten. Sehr selten sind kontaktallergische
Reaktionen, wie z. B. eine vorübergehende Rötung an der behandelten Stelle möglich.
Stand 11/18
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre
Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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